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The Lego Movie – Filmvorstellung

„Hier ist alles super!“

Kino-Vergnügen für Klein UND Groß!

Emmets_Couch_thumbSeit 10. April 2014 in den deutschen Kinos und bereits in der ersten Woche ist der 3D-Film „The LEGO Movie“ , (Warner Bros. Picture) auf Platz 1 der Kino-Charts.

Unsere Kindheitserinnerungen kombiniert mit den Wünschen unserer Kinder. Wir alle sind mit LEGO groß geworden, aber auf eine ganz andere Art, als die LEGO-Welten-Devise der letzten Jahre, nämlich mit viel Bau-Phantasie und eigenen Ideen.
Im harten Markt-Kampf hat LEGO die letzten Jahre immer mehr auf Lizenz-Produkte wie Star Wars, Harry Potter und was nicht gerade alles Trend war, gesetzt.

Und das zum Ärger von uns Eltern, die nicht ganz verstehen, was aus dem Bau-Prinzip unserer Kindheit geworden ist. Die sich über teure LEGO-Sets mit vielen Spezial-Steinen geärgert haben, die einmal aufgebaut (bereits an Heilig Abend erledigt…) im Regal oder unter dem Bett verstauben.

Und hier setzt der Film an und zeigt, entgegen der geglaubten neuen Strategie, dass es gerade die „Meisterbauer“ sind, die LEGO so besonders machen!

 

Der Film

Ist Otto-Lego-Normalbürger Bauarbeiter Emmet der Besondere, der die Welt vor dem bösen Lord Business retten kann?
Der fiese Tyrann Lord Business hat alles und alle fest im Griff, nach dem Motto des Ohrwurm-Songs „Hier ist alles super!“ will er, dass alles genau nach Anleitung gebaut wird und auch so bleibt. Alle befolgen feste Regeln, sind glücklich und zufrieden und machen ihren Job. Und bitte alles schön nach Anleitung, das geht schon beim Aufstehen los.

Damit auch alles so bleibt, hat Lord Business die Superwaffe „Krägle“ in seinen Besitz gebracht: einen Super-Kleber. Am Tacos-Dienstag will er alle Gebäude und Bewohner damit für immer verewigen. Aber die „Meisterbauer“ (darunter z.B. Dumbledore, Super Woman, Batman und viele viele mehr) hoffen auf den Besonderen, den Auserwählten aus der Prophezeiung, der mit einem Spezial-Stein der Superwaffe Einhalt gebieten kann.

Group_879x360In rasanter Action, mit vielen witzigen Details und Millionen verbauter LEGO-Steine erlebt man ein tolles Abenteuer das mich persönlich am Ende positiv überrascht hat.
Eine tolle Botschaft: Jeder kann „der Besondere“ sein und man kann und sollte mit LEGO noch viel, viel mehr machen  als strikt nach Anleitungen zu bauen.

 

Mein Fazit:

Es sind diese vielen witzigen Details, mit denen der Film zahlreiche Lacher erntet, gerade auch von den Größeren. So wie das 80er-Jahre Astronauten-Männchen das immerzu Raumschiffe bauen will, oder Emmet der erst das umgefallene LEGO-Pferd aufstellt bevor er mit Wyldstyle in die Cowboy-Stadt „Old Town“reitet. Wie Wyldstyle sich die Haare schüttelt, oder das bbrrrffff-Geräuch des Raumschiffes.

Ein tolles Familien-Erlebnis, vor mir absolut empfohlen mit
5 von 5 Sternen

 

 

 

 

Offizieller Deutschland-Trailer von http://de.lego.wikia.com/wiki/The_LEGO_Movie

 

Noch was zu Lego Marketing

Im Bezug auf hervorragende Marketing-Strategien ist LEGO sicher die letzten Jahre auf die vorderen Plätze gerückt. In Fernsehserien wie „Ninjago“ oder Videospielen wie „Star Wars“ für Nintendo und Co., hat LEGO für die Größeren witzige Details eingebaut und sich in den Kinderzimmern einen Namen gemacht.
Lediglich vom Günzburger LEGOLAND Deutschland war ich persönlich ziemlich enttäuscht, da sich hier für mich alles wie viel Nepp ausmacht. Das geht los bei undurchschaubaren Rabatt-Aktionen bis hin zu einem Freizeitpark in dem man wählen kann, ob man sich mindestens 1 Stunde in die Schlange stellt oder für Zusatzkosten die kleinen Ballwerf- oder Goldgräber-Aktionen wahrnimmt, gespickt mit zahlreichen Verkaufsläden und wenig bis gar keinem Spielspass, der in dem nicht gerade günstigen Eintrittspreis inbegriffen wäre. Ausnehmen möchte ich die wirklich tolle Miniwelt im LEGOLAND, die diesen bezaubernden Lego-das-Kind-in-uns-Charme vermittelt.

 

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